
Geraldine Schäferhoff, Laura Sander und Anika Wurzel
in der Klubzeitung vom Dezember 2002
Ende September fuhr die Jugendabteilung der Brandenburgia mal wieder zum ESV Schmöckwitz an das andere Ende Berlins. Insgesamt 16 Leute steigerten die Teilnehmerzahl aus dem letzten Jahr um glatte 267 Prozent. Damit erhöht sich der Spaßfaktor natürlich beträchtlich. Durch Zufall erfuhren die Betreuer noch von der traditonellen Regatta mit Einlagen beim Richtershorner RV mit anschließender Party und Disco. Das Richtige also für eine Jugendfahrt. Wie es war, berichten Laura, Anika und Geraldine:
Freitag, der 27. 9. 2002
Als wir am Ruderklub Brandenburgia ankamen, gab es einige Probleme mit dem Transport, die sich zum Glück auflösten. In Angelos Auto mussten wir Mädchen uns zwischen Essen und Gepäck zurechtfinden. Dann, als wir endlich nach ca. eineinhalb Stunden ankamen, brachten wir unser Gepäck nach oben, und die Jungen ihres nach unten. Danach machten wir uns fertig, um noch einmal zu rudern. Als wir die Boote zum Wasser trugen, passierte ein kleines Missgeschick, Laura wurde von einem Ausleger mit ins Wasser gerissen, und sah aus wie eine rote Moorleiche. Trotz des kleinen Unfalls von Laura ruderten wir einmal um die Insel. Als wir am Bootshaus ankamen, waren wir alle sehr erschöpft und konnten gerade noch duschen und essen, bevor wir ins Bett fielen.
Samstag, der 28. 9. 2002
Wir begannen den Tag mit einem ausgewogenem Frühstück und schmierten uns Brötchen für die Mittagszeit. Etwa um 9.30 Uhr machten wir uns zum Rudern bereit und legten die ersten paar Kilometer zurück. Wir kamen beim Richtershorner RV an und wurden herzlich begrüßt. Leider waren wir zuvor schon weit gerudert und waren sehr erschöpft, als es hieß, 8 km um die Wette rudern. Danach ging es mit Tauziehen, Sackhüpfen und 400 m mit Kastenskulls rudern weiter. Das hat alles viel Spaß gemacht. Nun ruderten wir unsere 3 km zum Bootshaus zurück, duschten, um danach wieder zum Richtershorner RV zu gehen.
Dort sollte es eine große Sause und Disco geben, aber wir verließen sie schon um 10.30 Uhr. Etwa gegen 24.00 Uhr gingen dann auch die letzten schlafen, weil morgen weitergerudert werden sollte.
Sonntag, der 29. 9. 2002
Morgens, so gegen 8.00 Uhr, standen wir alle auf, frühstückten und machten uns zum Rudern bereit. An diesem Tag ruderten wir 20 km bis zur einer Schleuse und machten
auf dem Rückweg bei einem Ru-derverein halt. Als wir wieder in Schmöckwitz ankamen, putzten wir die Boote, duschten, aßen zum Mittag Spaghetti (von Angelo gemacht) und verstauten unser Gepäck in den Autos. Dann verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren so gegen 15.30 Uhr nach Hause.
Laura, Anika und Geraldine
Rudern
am Spandauer See!