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Feucht-fröhlich in Schmöckwitz

Die Jugend in der Klubzeitung vom Oktober 2003

Nach langer Suche wurde doch noch ein Termin gefunden. Für das Wochenende vom 13./14. Sep-dtember wurde die diesjährige Übernachtungsfahrt zum ESV Schmöckwitz angesetzt. Bereits am Freitagnachmittag trafen sich über 20 Brandenburgen im heimatlichen Bootshaus, um mit Sack, Pack und Proviant den befreundeten Verein zu stürmen.

In Schmöckwitz angekommen, hieß es erst einmal einziehen. Schmöckwitz-Neuling Philipp Buchmann hatte dann auch gleich sein erstes Aha-Erlebnis. Als er die Verpflegungskiste schleppte, verabschiedete sich der Boden eben derselben, und sämtlicher Inhalt verteilte sich auf dem Boden. Der Schaden war behoben, da hieß es auch schon „ran an die Boote!“. Vier Vierer starteten zur 14 Kilometer langen „kleinen Umfahrt“.

Zurück im Bootshaus machte man sich abendfein und aß kräftig Abendbrot. Eventuell auftretende Streitigkeiten wurden mit der pädagogischen Maßnahme des Abwaschens im Zaum gehalten. Dabei hat der eine oder andere noch richtig was gelernt. Beim Plaudern und kleinen Spielchen ging der erste Abend vorbei.

Am Samstag war die Nacht, für einige ungewöhnlich früh für einen freien Tag, bereits um acht Uhr beendet. Nach einem ordentlichen Frühstück ging es gut gestärkt ans Booteschleppen, immerhin zwei Vierer und ein Doppelachter. Satte 32 Kilometer wurden dann die für viele neuen Gewässer auf der großen Umfahrt erkundet. Eine Pause wurde der erschöpften Jugend zwischendurch aber gegönnt.

Zurück im Schmöckwitzer Bootshaus, machte man sich startklar für das abendliche Grillen. Das übermütige Geplänkel am Rande endete für Marvin und Sascha mit einem erfrischenden Bad in der Dahme.

Da anscheinend noch genug Kraft vorhanden war, wurde ein Tauziehen angesetzt, bei dem sich die meisten ordentlich ins Zeug legten und am Ende die Füße einige Zentimeter des Wegbelages umpflügten. Nochmals sammelte die Jugend Kraft bei Fleisch und Würsten vom Grill. Wer dann noch konnte, spielte ein wenig Basketball. Recht geschafft ging es alsbald in die Betten.

Am Sonntagmorgen fungierte unser Jüngster, Finn, als allgemeiner Wecker. Acht Uhr war es da. Gegen zehn Uhr machten sich vier Vierer auf den Weg nach Königs Wusterhausen, wo auch ein kleiner Imbiss die weit Geruderten stärkte.

Mireille, die mit Finn im Bootshaus ausharrte, hatte versprochen, Spaghetti zu kochen. Das gelang dann auch im zweiten Anlauf und alle ließen es sich ordentlich schmecken.

Nun hieß es bereits schon wieder, sich die eigenen Sachen zusammenzusuchen und in den doch plötzlich wohl zu klein gewordenen Taschen zu verstauen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Allerhand Jugendliche



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