
Marcel Krause in der Klubzeitung vom Juli 2004
Am 14. 6. trafen wir uns um 14 Uhr, um gemeinsam nach Hamburg zur Regatta zu fahren. Nach einer dreistündigen Fahrt kam ich und sechs weitere Ruderer vom LRV Berlin und ein Trainer in Hamburg an. Kurz nach unserer Ankunft fingen wir auch schon an, unsere Boote aufzuriggern. Leider war es zu spät, um aufs Wasser zu gehen und noch einmal vor der Regatta zu trainieren. Also fuhren wir zu unserem Schlafplatz, der etwa sechs Kilometer entfernt war. Wir übernachteten in einem anderen Verein auf Isomatten und in Schlafsäcken. Wir aßen nur noch Abendbrot und legten uns anschließend schlafen.
Bereits um sieben Uhr standen wir auf und frühstückten. Eine Stunde später fuhren wir zur Regattastrecke. Um 11 Uhr war unser erstes Rennen im leichten Doppelvierer mit Steuermann über 1500 Meter. Leider hatten wir keinen Erfolg. Um 14 Uhr erfolgte das zweite Rennen. Diesmal im Doppelzweier. Dieses Rennen verlief auch nicht so gut. Das war für diesen Tag unser letztes Rennen. Wir aßen unsere selbstgeschmierten Brötchen, die wir uns zum Frühstück gemacht hatten.
Am späteren Nachmittag gingen wir noch einmal im Vierer auf’s Wasser und trainierten. Am Abend fuhren wir zurück zum Quartier und löffelten Nudelsuppe zum Abendbrot.
Am nächsten Morgen fuhren wir nur ein Rennen. Wieder den Vierer. Auch wenn wir diesmal wiederum nicht so erfolgreich waren, fuhren wir trotzdem ein sehr gutes Rennen. Die Trainer waren auch der Meinung, dass dieses mal das Boot auch viel besser gelaufen ist. Leider war dies auch das letzte Rennen für dieses Wochenende für uns. Um
16 Uhr fuhren wir zurück nach Berlin und kamen um ca. 19 Uhr an. Auf dieser Regatta habe ich viele wichtige Erfahrungen gesammelt, und es ist ein Ansporn, das nächstes Mal bessere Plätze zu belegen.
Marcel Krause
Rudern
am Spandauer See!